Microformats - RDF
It's not RDF versus Microformats. Diesen Post habe ich gestern gefunden. Und, es war das erste Mal, dass ich meinen Verdacht bestätigt fand. Es gibt sie wirklich, die Auseinandersetzung um das vermeintlich wahre und echte Semantische Web zwischen den Anhängern der Mikroformate und den RDF- bzw. OWLern.
Ich selbst kannte anfänglich nur die Mikroformate. Ich lese insbesondere Blogs und die sind deren Terrain. Da ich weder einen riesigen Terminkalender, noch ein ausuferndes Adressbuch habe, sind es - neben der guten Idee ansich - eigentlich "nur" die rel-tags, die mich begeisterten. Und dabei die Maschinenlesbarkeit, die es mir erlaubt, schon heute mit Firefox oder Flock den Inhalt eines Textes in Stichworten zu sehen. Das ist bei längeren Sachen ein enormer Fortschritt. Mit etwas Phantasie kann man die künftigen Suchmaschinen schon erkennen, die dann gleiche Stichworte raussuchen und mir Textpassagen gegenüberstellen.
Ich habe angefangen mich mehr mit dem Semantischen Web zu beschäftigen und war natürlich sehr schnell bei den Vorstellungen von Tim Berners-Lee zum Thema. Konkrete RDF-Anwendungen waren da aber schon schwieriger zu finden. Es sind einige eher festumrissene wissenschaftliche Bereiche, medizinische oder juristische Themen etwa, wo gerade versucht wird, semantische Teilnetze zu entwickeln. Hier stellt sich das Hauptproblem des gesamten Semantischen Netzes, die möglichst gleiche Begriffverwendung auch nicht so sehr; Fachsprachen beruhen auf meist festen sprachlichen Konventionen. Für ein wirkliches semantisches Web müssen aber irgendwann diese Teilnetze miteinander verbunden werden. Und dann, das kann sich jeder vorstellen, fangen die begriffsdefinitorischen Probleme tatsächlich erst an.
Dann stieß ich auf GRDDL und dachte, wenigstens "technisch" würden Mikroformate und RDF bald zusammenspielen können. Aber, da gibt es nicht so wirklich die Begeisterung auf allen Seiten. Profil-URIs, wie sie für GRDDL benötigt werden, könnten nämlich kaum ein unlösbares Problem sein.
Ich glaube nicht, dass Mikroformate und RDF wirklich "Konkurrenzprodukte" sind. Sie haben beide ihre Berechtigung. Und ich möchte gerne, dass mir meine semantische Suchmaschine, die ich hoffentlich in absehbarer Zeit habe, nicht nur entweder Blogeinträge oder wissenschaftliche Abhandlungen ausspuckt, sondern bitte alles!
Yesterday I found It's not RDF versus Microformats. I read the posts and comments, but nevertheless I can't understand why there is only a few cooperation between the users of microformats and them of RDF/OWL. A real Semantic Web will not have two parts and serveral search-engines, one for microformats and one for RDF. From my point of view GRDDL is the bridge between them. If not, I would like to know "why not?" Because, this posts and the comments didn't put forward a convincing case for it.
Ich selbst kannte anfänglich nur die Mikroformate. Ich lese insbesondere Blogs und die sind deren Terrain. Da ich weder einen riesigen Terminkalender, noch ein ausuferndes Adressbuch habe, sind es - neben der guten Idee ansich - eigentlich "nur" die rel-tags, die mich begeisterten. Und dabei die Maschinenlesbarkeit, die es mir erlaubt, schon heute mit Firefox oder Flock den Inhalt eines Textes in Stichworten zu sehen. Das ist bei längeren Sachen ein enormer Fortschritt. Mit etwas Phantasie kann man die künftigen Suchmaschinen schon erkennen, die dann gleiche Stichworte raussuchen und mir Textpassagen gegenüberstellen.
Ich habe angefangen mich mehr mit dem Semantischen Web zu beschäftigen und war natürlich sehr schnell bei den Vorstellungen von Tim Berners-Lee zum Thema. Konkrete RDF-Anwendungen waren da aber schon schwieriger zu finden. Es sind einige eher festumrissene wissenschaftliche Bereiche, medizinische oder juristische Themen etwa, wo gerade versucht wird, semantische Teilnetze zu entwickeln. Hier stellt sich das Hauptproblem des gesamten Semantischen Netzes, die möglichst gleiche Begriffverwendung auch nicht so sehr; Fachsprachen beruhen auf meist festen sprachlichen Konventionen. Für ein wirkliches semantisches Web müssen aber irgendwann diese Teilnetze miteinander verbunden werden. Und dann, das kann sich jeder vorstellen, fangen die begriffsdefinitorischen Probleme tatsächlich erst an.
Dann stieß ich auf GRDDL und dachte, wenigstens "technisch" würden Mikroformate und RDF bald zusammenspielen können. Aber, da gibt es nicht so wirklich die Begeisterung auf allen Seiten. Profil-URIs, wie sie für GRDDL benötigt werden, könnten nämlich kaum ein unlösbares Problem sein.
Ich glaube nicht, dass Mikroformate und RDF wirklich "Konkurrenzprodukte" sind. Sie haben beide ihre Berechtigung. Und ich möchte gerne, dass mir meine semantische Suchmaschine, die ich hoffentlich in absehbarer Zeit habe, nicht nur entweder Blogeinträge oder wissenschaftliche Abhandlungen ausspuckt, sondern bitte alles!
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Yesterday I found It's not RDF versus Microformats. I read the posts and comments, but nevertheless I can't understand why there is only a few cooperation between the users of microformats and them of RDF/OWL. A real Semantic Web will not have two parts and serveral search-engines, one for microformats and one for RDF. From my point of view GRDDL is the bridge between them. If not, I would like to know "why not?" Because, this posts and the comments didn't put forward a convincing case for it.
Labels: Informationen, microformats, Mikroformate, OWL, RDF, Semantic Web, Semantisches Web, Tantek, W3C, Web 3.0, Web Future, Web Search, Webbased


