07 Juli 2008

BBC verarbschiedet sich von Mikroformaten; BBC removed microformats

Im Tooltip-Fenster erscheint der maschinenlesbare Code, nicht aber die "normale" Datumsanzeige. Ebenso lesen manche Screenreader ein Datumskauderwelsch aus und vor, das auch nur für Maschinen gedacht ist.

Why the BBC removed microformat DateTime patterns from bbc.co.uk...

Der BBC war das alles jetzt zuviel und sie hat sich im Interesse ihrer Leser- schweren Herzens - bis auf weiteres vom Mikroformat verabschiedet. Das Problem ist insbesondere "abbr title="", die in verschiedenen HTML-Versionen unterschiedlich definiert sind und sich eigentlich nicht so wirklich für die Darstellung von Mikroformaten eignen.

Jetzt soll sich die Mikroformat-Community etwas einfallen lassen, dann möchte die BBC wieder zu den Mikroformaten zurückkehren. Bis dahin soll es evtl. RDFa richten.

... IN ENGLISH


Screenreader read out machine-readable text, the tooltip includes text which is difficult to understand by people.

Why the BBC removed microformat DateTime patterns from bbc.co.uk...

These are the main flaws causing the BBC to remove microformats, particularly the hCalendar from BBC sites. Based on "abbr title="" there is a confusion in various (X)HTML-releases. Nevertheless, if the microformat-community will be able to get the key, microformates might be back on BBC sites in future.

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29 August 2007

VideoSnooper - TV Suchmaschine


TV-Search USA
Originally uploaded by nennett
VideoSnooper, die TV-Suchmaschine gibt es seit heute - und in dieser Art wohl nur bis Oktober - zum kostenlosen Ausprobieren. 22 Fernsehsender werden nach den eingegebenen Suchbegriffen durchforstet. Funktioniert mittels Spracherkennung, Auswertung des Titels der Sendung und demnächst noch über Untertitel.

Schon sehr beeindruckende Schnelligkeit. Wäre mal wieder interessant zu wissen wie das im Hintergrund aufbereitet wird. Sicherlich werden bald weitere Medien wie bspw. Hörfunk, Podcasts usw. durchsucht werden können. Gewisse Unzulänglichkeiten hat das auch noch. Die Filmausschnitte haben meist einen zu langen Vorlauf bis das eigentlich Gesuchte kommt und das ist wiederum sehr kurz; auch das Suchen mehrerer Begriffe machte mir beim Probieren Schwierigkeiten. Funktioniert bisher auch nur richtig auf Windows. Trotzdem gebe ich dafür viele Sternchen :-)

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19 August 2007

Was ist Realität? - Visual Modification


left pic: Wiesbadener Kurier -
Mrs. Merkel seems to be alone;
right pic: F.A.Z. - Mrs Merkel with the
envrionment secretary
Mal wieder ein Beispiel für kleine "Modifikationen" in den Medien, die man schon häufiger in der einen oder anderen Form finden kann. Was weglassen, kleine Dinge groß betonen, die "richtigen" Interviewpartner ...

Diesmal: Kanzlerin Merkel (CDU) war in Grönland zwecks Klimakatastrophe gucken. Und natürlich mit viel Publicity; schließlich sollen wir alle sehen, dass sie guckt. Dabei war auch Umweltminister Gabriel. Aber das wird mal eben - zumindest den Lesern mancher Zeitungen wie hier dem "Wiesbadener Kurier" - vorenthalten. Vielleicht, weil er nicht wie die Kanzlerin der CDU, sondern der SPD anghört? Im Text kam es übrigens auch nicht vor.

... IN ENGLISH


Chancellor Angela Merkel headed to Greenland on Thursday with her environment minister for talks on global warming. Some called this a PR-Gag. Other used it in their own way. So, the "Wiesbadener Kurier" didn't mention that the environment secretary was present too, cut him out of the photo. So it seems that Mrs Merkel ist the only one, who ist interesting in healthy environment. Is this because the secretary represents another party as Merkel?

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07 Juni 2007

NYTimes - Desktop versus Web

Nur Apple gegen Microsoft ist vorbei. Apple und Microsoft gegen Google & Co. - so heißt die neue Aufstellung.
In der «New York Times» erschien gestern der Artikel Competing as Software Goes to Web. Software wird zunehmend webbasiert sein, das was wir zur Zeit bspw. bei Google sehen, ist erst der Anfang, Apple und Microsoft müssen reagieren. Was sie wohl bereits tun. Das läuft, so suggeriert der Artikel, wie immer: Gleiches Ziel, jeder für sich und mit jeweils ganz eigener Vorgehensweise.

... IN ENGLISH


«The New York Times» published an article yesterday about the shift in software and operating systems from the desktop to the Web. It covers the different ways of Microsoft and Apple's to face the new big challenge by trying to couple desktop operating systems and the Internet together more closely. Very interesting is the characterization of the leading engineers Bertrand Serlet and Steven Sinofsky.

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21 April 2007

Google (k)new(s)?

Google News
«Pressevielfalt ist der Garant für Meinungsvielfalt.»

Mir und vielen anderen wurde diese Weisheit quasi eingeimpft. Und ich habe fest daran geglaubt. Bis ich Anfang 20 war und etwas zum Thema schreiben sollte: «Wann wird ein Ereignis eigentlich zur Nachricht?»

Da habe ich gelernt, dass das manchmal ein bisschen anders ist. Dass die große Vielfalt am Ende der Kette nicht unbedingt was nutzt. Nämlich dann, wenn am Anfang das Oligopol, vielleicht sogar nur das Monopol oder schlimmstenfalls nichts regiert.

Viele Dinge auf der Welt passieren nicht direkt vor den Augen der Weltpresse, in Washington, Moskau oder sonst einer Metropole. Sie passieren irgendwo dort, wo sich sich keine Horden von Korrespondenten tummeln, allzeit bereit, die Dinge aus vielerlei Sicht darzustellen. Da arbeitet bestenfalls ein Mensch einer Nachrichenagentur, z.B. von Reuters, dpa, AP oder AFP. Aber, wie gesagt, bestenfalls.

Wenn «bestenfalls» nicht eintritt, kann passieren, was will. Das potentiell wichtigste Ereignis dieser Welt wird nicht zur Nachricht werden, weil eben keiner da ist, der es in diese tragen könnte. Angenommen, ein Agenturkorrespondent erfährt aber doch davon und es treten weitere etwa 100 Bedingungen ein, die ein Geschehen erst zur Nachricht machen, läuft es tatsächlich über den Agenturticker. Und, wenn die Redaktionen es dann noch für wichtig erachten, kommt es sogar ins Blatt. Wenn es ganz bedeutsam ist, in viele verschiedene Blätter.

Damit hätten wir dann theoretisch die Vielfalt. Aber praktisch eben doch nicht. Weil, in allen Zeitungen steht ganz oder in Teilen der immer gleiche Text der Agentur(en). Man braucht nur die Kürzel über den Artikeln zu beachten, um zu merken, wieviel in einer normalen Tageszeitung reine Agenturtexte sind. macht es darüber hinaus möglich, Texte verschiedener Zeitungen zum gleichen Thema schnell miteinander zu vergleichen. Da wird dann bisweilen schnell klar, wie es um die Vielfalt bestellt ist.

Was sagt uns das? Ich glaube, sehr viel. Über alte und neue Medien, über Chancen und Risiken neuer journalistischer Formen, über Informationschaffung und Vernetzung und Informationsbewertung ... . Aber, ein andermal. Jetzt ist Redaktionsschluss!

... IN ENGLISH


What about a wide range of news paper and media? It is a great thing. But a lot of articles are based on texts of only one news-agency or a few at best. Comparing articles e.g. in Google news can show this demostrative. In this cases, it is only a theoretical pluralism.

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12 April 2007

Frida ist wieder da!

Zu Frida!
Heute kam eine mail von der ich erst dachte, sie sei Spam. Aber, es stand etwas besonders Schönes drin. Gabriele Bärtels macht jetzt doch Frida weiter; die Zeitschrift im Netz, die als »die intelligente Frauenzeitschrift« bezeichnet wurde und Unmengen Preise eingeheimst hat. Wie auch immer: Mich - und viele andere - freuts enorm!

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